© Dr. Hermann WILL: Beitrag zum 7. Internationalen Symposium „Qualität im Gesundheitswesen“ 10.-12. Okt. 2005 in W ien
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ENERGIE & CHANGE
Mehr Energie für Lern- und Veränderungsprozesse
© Dr. Hermann Will, WUP WILL UND PARTNER, www.wup.info

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Beitrag zum
7. Internationalen Symposium „Qualität im Gesundheitswesen“
des Wiener Krankenanstaltenverbunds KAV 10.-12. Oktober 2005 in Wien
Hier finden Sie Fotos und Handout des
„Interaktiven Vormittag-Workshops“ über Energie in
Lern- und Veränderungsprozessen im großen Festsaal des Wiener Rathauses. Teilnehmer
waren an die 80 Qualitätsverantwortliche aus dem Gesundheitsbereich.
Im Zentrum des Vormittags standen die Change-Parameter
und die exemplarische Kurzversion eines öffentlichen Change-Interviews
unter Einbeziehung aller Teilnehmer.
Anschließend fanden in sechs Teilgruppen
jeweils Übungs-Change-Interviews statt.
© Dr. Hermann WILL: Beitrag zum 7. Internationalen Symposium „Qualität im Gesundheitswesen“ 10.-12. Okt. 2005 in W ien
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ENERGIE & CHANGE
Mehr Energie für Lern- und Veränderungsprozesse
Woran liegt es, dass viele „Change“-Projekte am Ende nur noch wenig von ihrer ur-
sprünglichen Strahlkraft haben oder ganz versanden? Was ist im Unternehmensall-
tag anders als in den Theorien und Rezepten für Veränderung? Wir wollen dem auf
die Schliche kommen und unsere Erfahrungen neu sortieren. Dazu analysieren wir
gute, vor allem aber auch weniger gut gelaufene „Change“-Prozesse – auf der Suche
nach Energie-Fressern und Energie-Bringern. Unsere „Change-Interviews“ dienen
uns dabei als Recherche- und Beratungsinstrument.
THESEN, DIE WIR GERNE DISKUTIEREN
Nur Change-Akteure wollen „Change“
Der Rest der Menschheit will Ziele erreichen, Risiken
ausweichen, Bereiche umstrukturieren, Personal ab-
bauen, Kosten sparen, neue Prozesse einführen,
Qualität erhöhen ... – oder alles beim Alten lassen. Da
sind nicht nur Vokabeln anders, sondern auch die
Denk- und Aktionsmuster. Das erschwert die Kom-
munikation.
Change braucht „Energie“
Unsere Energie-Metaphorik ist nichts für strenge Phy-
siker. Aber alle kennen Projekte mit zu niedriger oder
hoher Zündtemperatur, hoffen, dass Mitarbeiter
„Feuer fangen“, fürchten, dass alles explodiert oder
dass langlaufende Vorhaben „kalt“ werden und erneu-
tes „Nachheizen“ erfordern, damit sie wieder zum
Laufen kommen. Dazu braucht es Prozess-Know-how
der Führungskräfte, Berater und Projektleiter. Und es
braucht Veranstaltungs-Know-how, weil große und
kleine „Meetings“ und „Events“ wichtige Energie-
Quellen sein können – oder Energie-Fresser.
Zu viel Hirn – zu wenig Herz?
Viele Veränderungs-Projekte zielen auf rationale, struk-
turelle, organisatorisch-logistische oder wirtschaftliche
Aspekte. Aber es sind Menschen, die das umsetzen
sollen. Die haben Bauch und Herz. Also die Rech-
nung nicht ohne den Wirt machen und auf den
„gefühlten“ Change achten.
„Change“ ist nicht gleich „Change“!
Führungskräfte mit Cäsaren- oder Eisenbahner-Syn-
drom („Kam, sah und siegte!“ / „Einfach nur die Stell-
hebel umlegen!“) gehen Veränderung anders an als
„Gärtner“, die auf Wachstum und Reifung oder als
„Coaches“, die auf Selbstheilungskräfte setzen.
Herrschaft & Macht nicht ausblenden!
Veränderungsprozesse lassen sich auf die individuelle
Ebene herunterbrechen. Aber wer Macht, Interessen
und Mikro-Politik außen vor lässt, erfasst nur einen
Teil des möglichen Geschehens.
Jeder „Change“ ist ein Unikat!
„Den“ Change und „das“ Change-Management gibt’s
nur als Denkfigur. Jeder Einzelfall ist anders. So ge-
sehen werden klassische Change-Schrittfolge-Rezepte
stellenweise sogar Schaden anrichten – so wie Breit-
band-Antibiotika das bei manchen Patienten vermut-
lich auch tun.
„CHANGE-INTERVIEWS“ FÜR RECHERCHE & BERATUNG
Retrospektive Change-Interviews
erforschen die vielen kleinen und großen Erfolgs- bzw. Misserfolgs-
Ursachen aus der subjektiven Sicht von Betroffenen, Beobachtern oder Change-Verantwortlichen. Zuerst klären
wir die „Basic-Parameter“ abgeschlossener oder noch laufender Veränderungsprojekte und visualisieren sie
gemeinsam mit dem Gesprächspartner. Anschließend bringen wir eine Fülle harter und „weicher“ Parameter ins
Spiel (visualisiert) und bitten die für den jeweiligen Change-Prozess relevantesten auszuwählen. Bei denen
fragen wir gezielt nach. Und natürlich interessiert uns, warum andere Parameter weniger erfolgsentscheidend
eingeschätzt werden.
Prospektiv-beratende Change-Interviews
führen wir mit Change-Verantwortlichen vor oder während
laufender Veränderungsprozesse. Das offene Interview und die konsequente Visualisierung bleiben, aber wir
fragen gezielter nach der geplanten Ausgestaltung der aufgegriffenen Parameter und bringen testweise neue
Parameter ins Spiel. Solche Interviews klären, verdichten, bringen neue Aspekte, lassen aber die Entscheidung
dort, wohin sie gehört – beim Change-Verantwortlichen.
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Visualisierung:
Sichtbar und „begreiflich“ machen durch Notizen, Objekte und Aktionen – das ist typisch für
unsere Change-Interviews. Hier finden Sie eine Auswahl von Überschriften und Leit-Bildern. Auf den
Interview-Karten sind sie durch Resonanz-Stichworte angereichert. Das lässt Raum für Neues.
Inhalte
& Change-Typ
Chronologie:
Zeit- & Energieachse
Vorgeschichte
Akteure
Ziele & Visionen
Auslöser für
Changeprozess
Partizipation
Energie & Lust
Belastung
& Elastizität
Infofluss
& Kommunikation
Einbettung
Prozess-Eleganz
Macht & Politik
Monitoring
& Evaluation
Kosten & Nutzen
¢
Gewinn, Erfolg
& Opfer
Lerngewinn
& Nachhaltigkeit
Change-Tools
Meetings & Events
Prognose
& Ausblick
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WUP WIILL UND PARTNER ist ein Berater-, Trainer- und Moderatoren-Netzwerk.
Arbeitsschwerpunkte: Info-, Lern- und Veränderungsprojekte. Veranstaltungs-Designs
für eigenwillige Trainings, Workshops, Kick-offs und LernEvents. Ideenentwicklung & Innovation.
Trainer- und Moderatoren-Ausbildung.