© Dr. Hermann Will, WUP WILL UND PARTNER, Bismarckweg 3, D-82335 Berg, www.wup.info
1
Design-Elemente
„Strickmuster“ der WUP-Sommer-Akademien
Veranstaltungs-Designs
Eine Sommer-Akademie rund ums Themenfeld VERANSTALTUNGS-DESIGNS – in
Werkstatt-Atmosphäre, mit eigenwilligen Workshop-, Event- und Kreativmethoden,
mit über 120 bunt gemischten Menschen und einer vollen Themenpalette. Da liegt es
nahe, nach den Planungsparametern und Design-Elementen dieses Inszenierten
LernEvents
®
zu fragen. Die „Strickmuster“ unserer inzwischen sechs Sommer-
Akademien finden Sie hier.
1. Die Sommer-Akademie
Wie kann man ungewöhnliche und „merk-wür-
dige“ Veranstaltungen inszenieren und durch-
führen? Wie vermittelt man breites Know-how
rund ums Thema Veranstaltungs-Designs und ist
gleichzeitig Modell für ähnliche Events? Unsere
Sommer-Akademie bietet beides: inhaltlich eine
bunte Fülle an Impulsen und Anregungen zum
Thema „Designs“ und sie ist zugleich methodi-
sches Beispiel für eine ungewöhnlich inszenierte
Großveranstaltung mit vielen vielen Design-
Facetten – live.
2. Das Ei
Die Metaphorik unserer Sommer-Akademie
kreiste schon immer ums Eierbrüten, Eierlegen
und das Ei als Entwicklungschance für neues.
Eier begleiteten unser Inszeniertes LernEvent
konsequent: Das Ei findet sich im Programm,
beim Web-Auftritt, auf Infokarten, Vorabinfos und
in der Dokumentation. Es gibt hart gekochte Eier
mit Salz für den Zwischendurch-Hunger, ver-
schieden farbige Shake-Eier fürs Bilden von
Subgruppen und für rhythmische Aktionen, rie-
sengroße tragbare Kulisseneier, das „Eierbrüten“
am dritten Tag nachmittags und den bereits kult-
haften Dia-Fachvortrag eines Biologen über das
Ei, das Brüten und das Flüggewerden – nicht nur
im Tierreich. Und natürlich beschreibt „E(i)vent“
die ganze Palette lust- und wirkungsvoller Ver-
anstaltungen – vom kleinen Seminar und Work-
shop bis hin zum Großgruppen-Event.
3. Die Menschen
Veranstaltungen leben von den Menschen und
deren Erfahrungen. Im Idealfall sind die so inte-
ressant, dass alleine das schon reizt, dabei zu
sein. Also suchen wir die bunte Mischung: aus
dem Profit- und Nonprofit-Bereich, aus dem In-
und Ausland, wissenshungrig-quirlige Einsteiger
und abgeklärte Profis, Mitarbeiter aus Groß- und
Kleinunternehmen, aus Hochschulen, aus den
Sparten Schulung, Change, OE, Event und Mar-
keting, Vertreter sozialer, kirchlicher und politi-
scher Einrichtungen und dazu eine Schar Freibe-
rufler.
Solch buntscheckiger Teilnehmer-Mix ist bei
offen ausgeschriebenen Veranstaltungen schwer
zu steuern. Aber differenzierte Ansprache und
Werbung, Sponsorplätze und gezieltes Einladen
von Gästen ergeben eine stimulierende hetero-
gene Gruppe jenseits der üblichen Zusammen-
setzung. Zur Abrundung kommen noch gut ein
Dutzend „Guter Geister“ dazu – ausgewählte
Studenten und Hochschulabsolventen aus ver-
schiedenen Fachrichtungen und Herkunftsorten.
Bei den „Impuls-Gebern“ fällt es leichter, diesen
Mix anzusteuern. Wir haben darauf geachtet,
dass sie nicht nur kurzfristig als „Referenten“
pg_0002
© Dr. Hermann Will, WUP WILL UND PARTNER, Bismarckweg 3, D-82335 Berg, www.wup.info
2
anwesend sind. Viele bleiben drei oder vier Tage
und verwandeln sich außerhalb ihrer Impuls-
Beiträge in „normale“ Teilnehmer. Das erhöht die
Erfahrungsdichte der ganzen Veranstaltung.
Heterogenität hat natürlich auch ihre Kehrseite:
die Erwartungslevels der Anwesenden streuen
beträchtlich.
4. Themen-Foren – der große Überblick
Wer aufs Programm schaut, dem fallen bei der
letzten Version wohl zuerst die jeweils drei paral-
lelen Themen-Foren an den Vormittagen auf. Für
insgesamt neun zentrale Veranstaltungs-
Themen gibt’s da den großen Überblick – re-
cherchiert und angereichert mit Berichten, The-
sen, Videos und Statements von Erfahrungs-
trägern aus verschiedenen Branchen und Ar-
beitsfeldern. Da dreht sich dann alles um Plan-
spiel & Simulation, Erlebnislernen, Wissens-
transfer, Change, Führungsqualifikation, Event-
kultur, Tagungen & Messen, Partizipation und
Trends.
5. Impuls-Beiträge – die Vertiefung
An die 20 Impuls-Beiträge (manche nennen sie
„Workshops“) vertiefen ausgewählte Aspekte.
Innerhalb von festen Zeitfenstern stehen meist 6
von ihnen zur Wahl. Auch hier die bewusst breite
und kreativ-bunte Mischung aus ganz verschie-
denen Arbeitsfeldern. Nicht umsonst heißen
diese Beiträge „Impulse“ (nicht „Referate“). Kurz
und stimulierend regen sie die Teilnehmer an,
auf Basis des Präsentierten kreativ weiter zu
spinnen und für sich selbst neue Lösungen zu
finden. Es geht ums Entdecken von Ideen-
Nuggets. Infomarkt und Brain-Kick dominieren.
Impuls-Geber mit spannenden Themen zu fin-
den, die ihre Ideen und Erfahrungen unge-
schminkt weitergeben und das auch noch me-
thodisch pfiffig machen, das ist der aufwändigste
Teil der Planung der Sommer-Akademie. In
Summe bedeutet das mehr als ein Jahr Arbeit:
planen, briefen, abstimmen, koordinieren und
beraten.
6. Rahmen und Gesamt-Struktur
Man geht zur Sommer-Akademie wegen des
breiten Erfahrungshintergrundes der dort ver-
sammelten Menschen, wegen der interessanten
Themen-Foren und Impuls-Beiträge und wegen
der Gesamt-Inszenierung, denn die ist Ideen-
quelle und Modell für viele Veranstaltungen ganz
unterschiedlicher Größe und Bauart.
Der Start: Emotional, sozial, thematisch, inhalt-
lich, klimatisch und räumlich einstimmend. In
mehreren fürsorglich kleinen Etappen.
Orientierungsphasen im Plenum: Die Auftei-
lung in viele Impuls-Gruppen braucht Orientie-
rung und Plenum als Gegengewicht. Deshalb
startet jeder Vor- und Nachmittag mit kurzen
Plena und auch der offizielle Tag endet in der
Regel dort. Es gibt Kurzvorstellungen der jeweils
aktiven Impuls-Geber (ergänzend zum Text im
Programmheft – das erleichtert die Wahl), Orien-
tierung über kurzfristig entstandene Themen-
gruppen und Initiativen und zwischendurch über-
raschende Kurz-Inputs (z.B. Diavortrag über das
Ei).
Abendprogramme im Plenum: Drei Abende
jeweils im Plenum, um die Energie der Gesamt-
gruppe zu nutzen. Am ersten Abend unser
„Seeoner Mysterienspiel“ – eine thematische
Inszenierung der EIVENT-Antagonisten „Lust“
und „Askese“ (ein metaphorischer Beitrag über
Ernsthaftigkeit und „Fun and Entertainment“). Am
zweiten Abend die Präsentation der „7 Stellhebel
für mehr Energie in Lern- und Change-
prozessen“. Und am dritten Abend eine lockere
Mischung aus Musik, Aktion und dunklem Seeo-
ner Graf Aribo-Bier, damit Raum bleibt für infor-
mellem Austausch.
Austausch: Jeder Teilnehmer entscheidet
selbst, was er mit wem austauscht oder vertieft
und ob dabei Fachsimpeln oder lockerer Plausch
überwiegt. Als Veranstalter installiert man dafür
viele Plattformen mit Zeit und Raum, die dann
nach Lust und Laune genutzt werden. So entste-
hen z.B. Austauschgruppen quer über die be-
suchten Impulse hinweg: Austausch-Menuett
und Gruppen in den Farben der Shake-Eier,
nach Heimatregionen oder Interessen- und
Themenfeldern.
Ausreichend lange Stehtisch-Kaffeepausen im
Klosterhof, Tischgruppen unter schattigen Bäu-
men, „kollegiales Eierbrüten“ sowie „Morgen-
grauen“, „Freiraum“ und „late night am See“ ge-
ben Gelegenheit, mit neuen Menschen ins Ge-
spräch zu kommen. Und damit man schnell
weiß, wer wer ist, gibt’s Teilnehmerlisten mit
Fotos und Namensbuttons.
Spielräume und Wahlmöglichkeiten: Kreatives
Lernen und Arbeiten braucht Spielräume, zum
Beispiel die Wahlmöglichkeit, sich das indivi-
duelle Lern-Menu frei zusammenstellen zu kön-
nen – inhaltlich und mit persönlichen Schwer-
punkten für Kopf, Herz und Hand. „Spielräume“
sind aber mehr als nur Wahlmöglichkeit im Pro-
gramm. Es braucht freie Zeiten zwischen den
Impulsen, es braucht Möglichkeit und Räume,
mit anderen an eigenen Themen und Frage-
stellungen arbeiten zu können (beim „Eierbrüten“
ist das offiziell angesagt).
„Freiraum“ und „Morgengrauen“: Feste Zeit-
fenster für ad hoc Entstehendes und für Ange-
pg_0003
© Dr. Hermann Will, WUP WILL UND PARTNER, Bismarckweg 3, D-82335 Berg, www.wup.info
3
bote im Sinne klassischer Rahmenprogramme,
z.B. Sportliches und Meditatives noch vor dem
Frühstück und kurzfristiges, Vertiefendes, Ergän-
zendes, Musikalisches vor dem Abendbuffet. Die
Initiativen dazu kommen von den Teilnehmern,
Impuls-Gebern und „Guten Geistern“. Die Aktivi-
täten werden im Plenum publik gemacht.
Werkstattarbeit & „Eierbrüten“ als Gegen-
gew icht zur Input-Orientierung: Kreative I-
deen-Impulse plus eigenes Erarbeiten oder Ver-
tiefen eigener Themen – das scheint uns zu-
mindest für LernEvents eine reizvolle Mischung
zwischen „Abfüttern“ und „Do-it-yourself“.
Diashow als Summary: Kurz vor dem Luft-
ballon-Finale noch die intensivierende Diashow
mit den schönsten Fotos der vergangenen Tage
– mit sanfter Begleitmusik.
Folgetaten planen: Was nehm’ ich mit, was
setz’ ich um? Das war Thema des Abschluss-
Plenums. Das wird in der Schlussrunde mit den
aktuellen Sitznachbarn diskutiert. Und damit es
nicht nur beim Reden bleibt, materialisiert sich
das auf kleinen Zettelchen. Die binden die Teil-
nehmer an die gasgefüllten Luftballons und die
schweben vorerst unter der barocken Decke des
großen Lambertisaals. Und damit die guten Vor-
sätze auch langfristig Auftrieb bekommen, lassen
wir am Ende alle Luftballons vom Klosterhof aus
in den Himmel steigen. Wer es langsam ausklin-
gen lassen will, bleibt anschließend noch zum
gemeinsamen Mittagessen.
7. Die Werkstatt-Atmosphäre
Wie entstehen Leichtigkeit, Flow und stimulieren-
de Lust auf Neues? In Seeon spielte einiges
zusammen – nicht alles davon ist planbar:
Veranstaltungs-Image im Vorfeld: Presse-
arbeit und Werbung haben den merk-würdig-
eigenwilligen Rahmen und die „informelle Werk-
statt-Atmosphäre der Sommer-Akademie betont.
Das lenkt Erwartungen und Verhalten.
„Wiederholungstäter“: Viele Teilnehmer in
Seeon waren früher schon bei WUP-Seminaren
oder vorangegangenen Sommer-Akademien da-
bei. Von dieser Vertrautheit profitieren alle –
auch die Veranstalter. Ein Hauch von Sommer-
Familienfest liegt über der ganzen Veranstaltung.
Der richtige Ort: Die mächtige Klosteranlage
auf der Halbinsel im See und der dort perfekte
Service tun ihr übriges für eine barock-leichte,
ruhende Atmosphäre. Nicht umsonst machen wir
um die üblichen Kongresszentren einen mög-
lichst weiten Bogen.
Kontakt, Austausch und Bewegung: Sensibel
starten, Menschen rasch und oft miteinander in
Kontakt bringen, Angebote für Austausch etablie-
ren, rasche Wechsel von Themen, Aktivitäten
und Räumen, Sitzen und Stehen im Wechsel,
lockere und ungewöhnliche Arbeitsmethoden,
Überraschungen, Musik und kleine Inszenierun-
gen, Zitate von Bühnenshows, Theater und E-
vents, kombiniert mit einem Schlag Improvisation
und die Arbeit an eigenen Themen – das sind
bewährte Mittel für locker-produktive Werkstatt-
Arbeitsatmosphäre.
Facts and fun!
Wirkung und Wirksamkeit brau-
chen Kopf, Herz und Hand! Die ganze Palette
zur individuellen (!) Wahl: Vom selber Musik
machen (mit Bezug zu Großgruppen-Events),
übers Erleben von Methoden und Methoden-
Simulation bis hin zum Hören, Sehen und Disku-
tieren theoretischer Konzepte. Und ergänzend
die körperorientierten Wahlkomponenten beim
„Morgengrauen“. Und weil das Themenangebot
trotzdem noch fachlich genug ist, braucht es
„Ernst-Verspieltes“ als Gegengewicht. Uns war
da besonders das „Seeoner Mysterienspiel“
wichtig. Durch die eigenwillige Verpackung mag
es nach Klamauk aussehen, bringt aber unsere
Erfahrungen und Botschaften zu LernEvents auf
den Punkt. Nicht umsonst bricht es unvollendet
ab, denn die Fragen um die Balance von LUST
und ASKESE stellen sich bei jedem EIVENT
neu.
8. „Eierbrüten“ als Gegenpol
Was auf den ersten Blick nur als Fortsetzung der
Veranstaltungs-Metaphorik wirken mag, dreht die
Arbeitsstruktur radikal um 180 Grad: Von Montag
bis Mittwoch mittag standen Themen-Foren und
Impuls-Sessions im Programm, also hoch dosier-
ter „Input“ – trotz vielfältig variierter Präsenta-
tions- und Vermittlungsformen. Das entspricht
den Erwartungen der Teilnehmer, aber von der
Dynamik ist es nun Zeit für mehr Eigenaktivität.
Im Programm stehen Werkstatt-Themen und
klassisches „Eierbrüten“.
Auch für uns Veranstalter ist dieser Wechsel
radikal: Das bisherige Programm mit festge-
planten Impulsen hatte „alles unter Kontrolle“.
Aber nun sind Werkstatt-Themen und „Eier-
brüten“ in kleinen Kreisen angesagt. Selbst-
organisation ist das Motto – und sie funktioniert,
heizt noch mal an, bringt alle in Bewegung.
9. Die „Guten Geister“
Veranstaltungen brauchen Helfer: Für Auf- und
Abbau, fürs Tagungsbüro, für Material- und Ge-
räteverwaltung, Logistik und Technik, für die
Unterstützung der Impuls-Geber, für Plakate,
Fotos und Kurzberichte, für die Evaluation, fürs
Morgengrauen und für frische Ideen. Ein Teil
pg_0004
© Dr. Hermann Will, WUP WILL UND PARTNER, Bismarckweg 3, D-82335 Berg, www.wup.info
4
unserer „Rothäute“ (wegen der roten WUP-
Pullover) steht inzwischen bereits im Beruf und
auch die Studenten haben Trainings- und Veran-
staltungserfahrung. Aus den Bewerbungen ha-
ben wir 2004 insgesamt 14 ausgewählt. Das
erlaubt zwischendurch eine Freirunde vom an-
strengenden Job – man wird dann „echter“ Teil-
nehmer. Die Helferinnen und Helfer organisieren
sich als Gruppe weitgehend selbst. Die Abstim-
mung zur Veranstalter-Crew läuft über das Ta-
gungsbüro.
10. „Exhibition“
Die Sommer-Akademie soll Austauschplattform
sein. Für all’ die, die keinen eigenen Impuls-
Beitrag anbieten, aber dennoch interessantes
anzubieten haben, wurde in den großen Gängen
des Klosters eine ständig wachsende Ausstel-
lung initiiert. Jeder konnte Flächen gestalten,
Ergebnisse zeigen. Und zwischendurch waren
diese kleinen „Messestände“ Treffpunkt für ad
hoc angesagte Austauschmeetings.
11. Theater, Musik und Gesang
Musik als wichtiges Element von Veranstaltun-
gen war Thema eines Impuls-Beitrags. Vor allem
aber ist sie Stil- und Gestaltungsmittel: Ge-
räuscherzeuger aller Art für alle, der große
Gong, die Start- und Appelltrompete live, alte
klösterliche Musik als Konserve und mit profes-
sionellen Musikern: Beim Start und Finale, beim
„Mysterienspiel“ mit alten Instrumenten und
Chorgesänge des „ganzen Volks“ beim Seeoner
„Mysterienspiel“.
12. Fotos und Druckerei vor Ort
Mit rund 10 Digitalkameras gehen Gute Geister
plus WUP-Crew in Seeon auf Fotojagd. So ent-
stehen an die 2000 Bilder. Die werden sofort
bearbeitet. Die besten davon sind am Schlusstag
bereits im Finale zu sehen. Sie wandern später
in die Homepage und die Veranstaltungs-Doku-
mentation.
Printmaterial vor Ort: Programmheft, Schreib-
block mit Eierlogo, gemalte Mappen als persön-
liche Unikate und die tägliche Veranstaltungs-
zeitung. Sie enthält Text- und Foto-Rückblicke
auf den Vortag und das jeweils aktuelle Tages-
Programm. Natürlich wird deren Verteilung am
Morgen als „Extra-Blatt“ inszeniert.
Veranstaltungs-Dokumentation: Sie entsteht
mit zeitlichem Abstand und enthält ausgewählte
Fotos, Kurzberichte und viele Texte. In den letz-
ten Jahren entwickelte sie sich vom Fotoalbum in
Richtung Tagungsband und dann zur umfangrei-
chen CD- und Netzdokumentation. Ein dünner
schwarzer Hardcover-Band mit Fotos und einem
kurzen Überblick sorgt dafür, dass die Dokumen-
tation dennoch weiterhin „handfest“ bleibt.
13. Evaluation
Wir haben auf formale Evaluation verzichtet,
dafür aber viel weiche Daten gesammelt: Viele
Gespräche mit Teilnehmern aller Art, Anwesen-
heitsstatistiken pro Impuls durch die Guten Geis-
ter und Nachinterview mit ausgewählten Perso-
nen.
14. Alles „nur“ kleine Inszenierung?
Fast alle aufgeführten Konzept- und Design-
Elemente lassen sich dem Stichwort „Insze-
nierung“ unterordnen, also all dem, was man
absichtsvoll (mehr) tut, um Wirkung und Wirk-
samkeit zu erhöhen, um Botschaften klarer rüber
zu bringen: Nicht immer sind das große Aktio-
nen. Oft genügt das Zitat oder die improvisierte
Geste um etwas w irkungsvoller und wirksamer
„in Szene“ zu setzen. Gerade in diesen kleinen
Formen der Inszenierung sehen wir die Chance
für lebendige und nachhaltige Trainings,
Workshops und Events.
©
Susanne Polewsky & Dr. Hermann Will