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Beispiele für Innovations-Projekte
Aus Marketing, Produktentwicklung, F & E, .....

Siemens-Österreich  Kreativität und Innovation

Kreativ-Werkstätten leiten wir schon lange. In letzter Zeit fragen Kunden das Thema verstärkt nach. Einerseits sind das Hochschulen, die für ihre MBA- oder Elitestudiengänge Kreativität, Innovation und Innovationsmanagement ins Programm aufgenommen haben und dann sind es Unternehmen, die gemeinsam mit ihren Mitarbeitern neue Ideen und deren Umsetzung forcieren wollen – jenseits vom Vorschlagswesen. Für uns angefangen hat das vor Jahren bei Siemens Österreich. Die Fragestellung damals lautete „Wofür ist im Moment bei Siemens die Zeit noch nicht reif?“. Es entwickelte sich daraus eine Reihe interessanter Projekte. Attraktiver Zweitnutzen solcher Aktionen ist die erhöhte Wahrnehmung des Themas Kreativität und Innovation bei den Mitarbeitern im Unternehmen – als Anschub für Innovationskultur.



Innovationsprojekte mit wechselseitiger Verbindlichkeit

Eine ganze Reihe unserer Projekte folgt folgendem Grundmuster: Das Management sieht die Notwendigkeit, Innovationsprozesse in Gang zu setzen, steckt Suchfelder ab und entfacht bei einer kleinen Initiativgruppe die Begeisterung für ein Innovationsprojekt (stellt aber auch Zeit, Etat und Raum zur Verfügung). Damit der Elan nicht im „grauen Alltag“ untergeht, publiziert man das gleich hausintern und erhöht so die Verbindlichkeit zur Tat. Zur folgenden Ideen-Wertstatt lädt die Initiativgruppe ausgewählte Mitarbeiter ein – wer nicht angefragt wurde, kann sich aber auch selbst anmelden. Ein paar Gäste von außen bereichern das Potential bei der Ideensuche. Manchmal gibt es einen Vortermin (2 bis 3 Stunden), um alle Teilnehmer miteinander bekannt zu machen und frühzeitig in Thematik und Arbeitsweise einzustimmen. Zu Beginn der eigentlichen Ideen-Werkstatt (ein bis zwei Tage) steht bereits der Präsentationstermin vor dem oberen Management fest (ca. 6 Wochen später). Alle Teams, die Ergebnisse der Ideen-Werkstatt weiter verfolgen wollen, haben da Gelegenheit vor den relevanten Entscheidern zu präsentieren.

Das Management ist gebrieft, an diesem Termin nicht alle Vorschläge vorschnell abzuschmettern: Interessanteste Vorschläge bekommen das „go“ für den nächsten Projektschritt, für noch unreife Vorschläge regt man Nachbesserungen an und Ablehnungen werden nachvollziehbar begründet – schließlich will man mit Innovationsprojekten ja nicht nur Topp-Ideen, sondern auch etwas für die Innovationskultur tun.

Die Erfahrung lehrt, dass das Ideenfinden gut läuft. Schwieriger ist der folgende Umsetzungsprozess, denn kreative Ideendenker sind nicht automatisch auch ausdauernde Umsetzer. Der fortlaufende Berufsalltag bindet Zeit und Ressourcen und frisst viel vom Aufbruchselan des Starts. Beteiligte und Mitarbeiter verlieren den Überblick über den (subjektiv immer zu langsamen) Fortgang der Projekte und sind oft enttäuscht, wenn letztlich nur ein bis drei Ideen erfolgreich umgesetzt werden (obwohl das eine realistische Quote ist). Also muss man schon bei der Planung für Rückendeckung und Flankenschutz sorgen. Man wird Ist-Stände, Etappensiege und Teilerfolge kommunizieren und Aufmerksamkeit, Wertschätzung, Freiräume und das Einbeziehen in höherwertigen Infofluss als Motivatoren nutzen.

 

Was tun, damit uns die Zukunft nicht überholt?

Ein traditionelles High-tec-Unternehmen stellt langlebige Produkte her, aber auch denen droht langfristig das Aus, wenn man nicht frühzeitig gegensteuert. Das Projekt läuft ganz nach dem Muster (1) Vorbereitung durch Initiativgruppe, (2) Vorabtreffen der Teilnehmer an einem frühen Abend, (3) Ideen-Werkstatt mit 2,25 Tagen, (4) spätere Präsentation vor dem Management und (5) schrittweise Realisierung ausgewählter Ideen.   Ich will mehr lesen

 

Grosse IT-Ideen-Werkstatt als Auftakt

Der Chef des IT-Bereichs eines Großunternehmens will „seine“ IT stärker als Motor von Innovation im Unternehmen positionieren und nicht nur reaktiv Aufträge der Fachabteilungen abarbeiten. Das Projekt startet als Tagesveranstaltung mit 80 Teilnehmern, Mitdenkern aus anderen Unternehmen und cleveren Studenten.    Ich will mehr lesen

 

WEitere Themen, an denen wir gearbeitet haben

Die meisten unser Kunden wollen ihre Fragestellungen und Ergebnisse nicht publik haben. Darum finden Sie hier nur Stichworte und Zielsetzungen von Innovations-Projekten:

 

- „Das NEUE“ Info-Printmedium für die interne Kommunikation (Personalbereich)
- Neue Formen für die Ausschreibung und Gestaltung von Sprachkurse (Weiterbildung)
- Beitrag zur Innovations-Kultur und neue Produkt-Ideen (Elektronik-Komponenten)
- Das „Erlebniskaufhaus“ (Marketing)

- „XX“ soll als Marke platziert werden (Marketing)

- Was ist neu am neuen Museum? (Ideenentwicklung für eine Unternehmensmuseum)
- Steine ins Rollen bringen! (Innovationskampagne)

- Neue Lebensversicherungsprodukte (Marketing)

- Neue Workshops braucht das Land (Personalentwicklung)

- Die Jahres-Außendienst-Tagung (Vertrieb)

- Unser Messeauftritt (Marketing)

- Agenda-2000 – ein Kilometer Straßenfest (PR)

- Zweitnutzung eines patentierten Unikats (F & E)

- Neue Motorgenerationen (F & E)

- Wie kommt der schwere Teppich ins Auto? (Produktion)

- Nachwuchskontakte: Personalmarketing an Universitäten (Personalbereich)

 
Ungewöhnliche Arbeitsorte als zusatzstimulanz

Kreative Ideen könnten überall entstehen, aber manche Ort und Räume sind übermächtig mit „klassischen Ideen“ belegt. Die schicken die Botschaft „Weiter wie bisher!“. Deshalb lohnen unübliche Orte und Räume für die Ideenfindung, beispielsweise solche mit Bezug zum Thema oder solche, die Frischluft und Bewegung zulassen. Und möglichst wenig „steril“ wäre ideal. Ideen-Meetings finden dann in Museen statt, in Zoos, an Unis oder integrieren Spaziergänge, kleine Wanderungen oder Bergtouren. Ist schon klar: Der unübliche Ort alleine bringt den Durchbruch nicht - aber muss man gegen Räume arbeiten?

 

  

 

 

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