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KREATIVITÄT
+ INNOVATION
Neues
auf den Weg bringen war schon immer unsere Leidenschaft. Da führen viele Wege
nach Rom. Wir bevorzugen den der Kreativität, denn das ist die bisher am
wenigsten genutzte Ressource in Unternehmen. Die Metaphorik der „Expedition“
passt dafür ganz gut: Aufbruch in Neuland – gemeinsam mit Führungskräften und
Mitarbeitern. Da ist weit mehr möglich als formalisiertes und kleinschrittiges
„Vorschlagswesen“.
Good-bye Einstein, Mozart und Beuys! Alle reden davon: Kreativität als magisch
beschworene „Mangelware", als Voraussetzung für Innovation, als
ungenutztes geistiges Humankapital, als Chance für den „Standort Deutschland".
Und Unternehmen erhoffen sich davon die vielen großen und kleinen Ideen,
Vorschläge und Initiativen ihrer Mitarbeiter. Leider hat die Sache einen Haken
– kreative Ideen und innovative Tatkraft entstehen nicht dadurch, dass man
davon spricht. Change ist Arbeit und eine Expedition ins Unbekannte. Was man
dafür tun kann ist Thema dieses Beitrags. Diesen Buchbeitrag (Polewsky & WILL) will
ich lesen. WUP INNOVATIONS-WERKSTATTKreativität ist ein Weg zur Innovation. Zusätzlich braucht
es Systematik im Vorgehen, Mut, langen Atem und Flankenschutz des Managements.
Unsere „Schritte zur Innovation“ kombinieren analytisches Längs- und intuitives
Querdenken. Bewährt haben sich kleine gemischte „Spinnzirkel“ mit
Auftraggebern, Betroffenen bzw. Teammitgliedern – temporär ergänzt durch Längs-
und Querdenker aus Nachbarbereichen. Die treffen sich in Etappen. Im Vorfeld‚
bei Zwischenschritten sowie der Bewertung und Umsetzung ist die Einbindung der
Führungsebene erfolgsentscheidend.
Die „Spinnzirkel“ starten meist mit offiziellem Suchauftrag
und kreisen die Fragestellungen ein. Der zweite Schritt konzentriert sich aufs
kreative Ideengenerieren und nutzt alle Erfahrungen und die ganze Palette von
Workshop- und Kreativmethoden. Dem folgt drittens intuitives Bewerten der
Favoriten „aus dem Bauch“. Die gilt es anschließend „wetterfest“ zu konzipieren
– oder auf sie zu verzichten. Mit einigen Wochen Zeitabstand präsentieren Teammitglieder
oder Mitarbeiter dem Management dann offiziell ihre ausgearbeiteten Vorschläge.
Die Leitungsebene gibt wahlweise grünes Licht fürs Konkretisieren der
Folgeschritte, schlägt Ergänzungen vor oder lehnt ab – möglichst mit
transparenter Begründung. Ein kleiner Teil der präsentierten Ideen wird
anschließend analog zum Projektmanagement schrittweise umgesetzt. Zwei bis drei
letztlich realisierte Ideen sind ein gutes Ergebnis, denn die meisten Teams
haben „nebenbei“ zusätzlich noch ihr Alltagsgeschäft laufen, das Ressourcen
bindet.
Viele Wege führen nach Rom! Wie können Unternehmen das kreative Potential ihrer Mitarbeiter
aktivieren? Was braucht es an Methoden-Know-how, Arbeitstechniken und Unterstützung,
um Kreativität und Innovation freizusetzen? Auf der Mannheimer Konferenz
"Kreativität als Chance für den Standort Deutschland" leitete WUP
WILL UND PARTNER dazu einen Workshop. Text von Polewsky & Will aus den
VDI-Nachrichten
Zukunftsmanagement durch Szenariotechnik (Jochen Dorn)
Die Szenariotechnik konzentriert sich darauf, die Bandbreite
möglicher zukünftiger Entwicklungen, ihre gegenseitigen Abhängigkeiten und
Folgen darzustellen. Sie erzeugt einen umfassenden und ganzheitlichen Blick in
die Zukunft und führt so zu größerer Entscheidungssicherheit, Reduktion von
Unsicherheiten und ermöglicht eine frühe Vorbereitung auf Chancen und Risiken
der Zukunft. Auf diese Weise gibt sie eine nützliche Entscheidungshilfe an die
Hand. Ganzen Text von Jochen Dorn lesen
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