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Besprechungs-Kultur im Unternehmen
Besprechungen
als Führungsinstrument
Schade
um die Zeit! Projektteams, Mitarbeiter und Führungskräfte verbraten
viel Zeit in Sitzungen, Besprechungen und Arbeitstreffen. Schön, wenn
die dann wenigstens Zeit und Geld wert wären und alle glücklich und
voller Tatendrang nach hause gingen. Das wäre ein Modell für Führung,
Partizipation und Kooperation. Aber oft hören wir, dass dem nicht so
ist. Abhilfe bringen „Besprechungstrainings“ oder man geht das Thema
umfassender an und kümmert sich um „Besprechungskultur“ im Unternehmen.
Das erfordert dann auf alle Fälle das Committment des Managements.
DAS BESPRECHUNGSVIRUS Besprechungen
bringen faktisch und emotional selten gute Rendite. Viele Projekte,
Teams und Unternehmen kranken am gleichen Übel:
- Zu viele und zu lang dauernde Besprechungen - Zu viele oder die falschen Teilnehmer - Mangelnde Ziel- und Ergebnisorientierung - Unzureichende Umsetzung von Beschlüssen.
Handwerklich
wäre die Lösung einfach: Klare Ziele. Vorbereitung auf den Punkt.
Fairness, dass alles gesagt werden kann – in der richtigen Zeit.
Festhalten, dass nichts verloren geht. Mut zur Entscheidung.
Konsequente Umsetzungsverfolgung. Das ist Führungs-Handwerk und lässt
sich lernen. Aber manche Besprechungsleiter sind relativ ahnungslos
in bezug auf Besprechungsmoderation oder scheitern an
Unternehmenskulturen, die Moderationstugenden wenig schätzen:
„Moderator? Brauchen wir nicht! Das klappt auch so ....“. „Ah, Du warst
wohl auf einem Training?!“
DIE ANTWORT: PROJEKT „BESPRECHUNGSKULTUR“ IM UNTERNEHMEN Für
ein Familienunternehmen mit fast 2000 Mitarbeitern hatten wir intern
mehrere Besprechungstrainings durchgeführt. Die Rückmeldung der
Teilnehmer: „Wunderbar, aber das Training sollten zuallererst unsere
Chefs besuchen!“. Das leuchtete auch dem Management ein, denn man kehrt
die Treppe klugerweise von oben. Also entstand das Projekt
„Besprechungskultur optimieren!“. Die Leitungsebene erarbeitete
Prinzipien für eine bessere „Besprechungskultur“ und verpflichtete
sich, diese „neue Besprechungskultur“ vorzuleben sowie auf deren
Verbindlichkeit zu achten. Alle Führungs¬kräfte und Projektleiter, die
Besprechungen leiten, setzten sich dann in kurzen Workshops mit den
neuen Regeln auseinander und erarbeiteten Tipps für die Umsetzung. Kleiner
Wermutstropfen: Wir hätten uns gewünscht, dass alle Mitarbeiter auch an
der Entwicklung der Regeln beteiligt gewesen wären, aber das schien der
Geschäftsleitung als zu aufwendig. So sind wir vorgegangen:
1.
Recherchieren: Online-Befragung der Mitarbeiter zu
Effektivität von und Zufriedenheit mit Besprechungen (1. Quartal). 2.
Kreieren: Entwickeln von Besprechungsregeln durch oberste
Führungsebene (Halb-Tages-Workshop, 2. Quartal).
3. Kommunizieren: Information über Prozess und neue Regeln in der Firmenzeitung (3. Quartal).
4.
Implementieren: Kurz-Workshops zur Umsetzung für alle, die
Besprechun¬gen leiten (über 300 Mitarbeiter & Führungskräfte, 4.
Quartal). Flankierend gab es dazu für alle Besprechungsleiter eine
kleine Broschüre mit den „10 Regeln unserer Besprechungsmoderation“ als
kleines „Handbuch“.
„BESPRECHUNGEN
LEITEN!“ – DAS WUP-BESPRECHNUNGS-TRAINING
Leitungs-Know-how
und Ideen für die Gestaltung Ihrer Meetings, Tipps und Tricks zur
Steuerung sowie ein breites Spektrum an Techniken – abgestimmt
auf Ihre Fragestellungen und Situationen. Ausgewählte Methoden
können Sie gleich an Ort und Stelle praktisch erproben. Als
Inhouse-Training für Sie und Ihr Team. Auch als "Quickie" oder
Einzelcoaching.
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Programm (2 Seiten, pdf, 47 KB)
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