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Mini-Handbuch I Präsentations-Training I Prästentations-Coaching I Rampenlicht I Ghost I Präsentations-Trends I English!
Präsentations-Trends
Wohin
die Reise geht
VOR DEM
KEHLKOPF KOMMT DER KOPF!
Nichts
gegen gute Aussprache und spannende Rhetorik. Aber für die meisten
Rednerinnen und Redner ist der Zugewinn größer, wenn sie an
IN-BO-ZI-NUTZ, Struktur, Inszenierung und markanten Medien arbeiten.
VOM
MONOLOG ZUM INNEREN UND ÄUßEREN DIALOG
Inhaltlich
bleibt von Vorträgen erschreckend wenig hängen. Deshalb das
Publikum so früh und so oft als möglich aktiv einbeziehen:
Durch einfache Abfragen mit der Bitte um Handzeichen, durch Fragen ins
Publikum, durch schnelle Express-Aufgaben an Zuhörergruppen, durch
ungelöste Problemfälle, durch Interview-Präsentationen
oder zumindest durch rhetorische Fragen.
VORTRAG
IST KEINE OPTIMALE SCHULUNGSMETHODE
„Man
kann über alles reden, nur nicht über 20 Minuten!“
lautet ein Bonmont. Also Vorträge kurz und knackig. Wer
länger spricht, verschenkt Zeit, ist Rhetorikgenie, mixt
„Vortrag“ mit anderen Vermittlungsmethoden bzw.
ungewöhnlichen Medien oder nervt einfach nur.
WENIGER
IST MEHR!
„Folienschlacht“
bleibt Folienschlacht – trotz Beamer-Technologie! Also nicht
alles „abbilden“, denn sonst mutieren Vortragende zu
Vorlesern oder Filmvorführern. Das können Schauspielstudenten
besser und billiger. Das wichtigste Medium sind und bleiben Sie –
trotz aller visuellen Hilfen.
BILDER
MIT DEN OHREN SEHEN!
Die
Projektion an der Wand ist nicht schon automatisch das „Bild im
Kopf“. Bildhafte Sprache, Dialoge, Metaphorik und Beispiele
stimulieren lebendig-plastische Bilder. Die Tradition der
„Geschichtenerzähler“ lebt fort im Storytelling. Das
wird man öfters als bisher nutzen. Sie müssen deshalb ja
nicht gleich als Oswald von Wolkenstein oder Walther von der Vogelweide
auftreten.
NEUE
BILDER BRAUCHT DAS LAND!
Die
gängigen PowerPoint-Layouts sind abgegriffen, steril und sehen
sich zum Verwechseln ähnlich. Lust und Aufmerksamkeit schafft das
keine mehr. Clevere Nutzung der Software, grafisch-ästhetische und
bild-psychologische Visualisierung und Medien-Inszenierung schaffen
Abwechslung.
Und Medien-Mix ist angesagt: Plakate, Boden- und
Raum-„Installationen“, Barfuss-Videos, ungewöhnliche
Materialien und Handouts, spontane Handskizzen und markante Bildunikate
bis hin zu Storyboards in Echtzeit.
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